Von Innsbruck nach Bozen durch Südtirol in 8 Tagen / 7 Nächten ab 634,- €
Ob Frühjahr, Sommer oder Herbst, der Etsch-Radweg ist stets eine Reise wert. Glitzernde Eiswelten, Bergmassive, reiche Obstplantagen und Weingärten machen die Fahrt zu einem sinnlichen Erlebnis. Begleiten Sie die talwärts fließende Etsch bis Bozen, vorbei am versunkenen Dorf im Reschenstausee. Ruhen Sie aus, trinken sie eine Flasche Kalterer-Wein und genießen Sie den Blick auf den Rosengarten. Für die einen eine wunderschöne Bergkulisse, für die anderen das Reich des Zwergenkönigs Laurin.
1. Tag
Anreise nach Innsbruck Individuelle Anreise in die Tiroler Landeshauptstadt. Umrahmt von über 2000 m hohen Bergen präsentiert sich die Altstadt mit den schmucken Bürgerhäusern des 17. Jahrhunderts in dicht bebauten engen Gassen. Viel gibt es hier zu sehen: die Hofburg mit Hofkirche, Schloss Ambras, den barocken Dom, das Goldene Dachl oder das Riesenrundgemälde. Übernachtung in Innsbruck
2. Tag
Innsbruck - Imst, ca. 65 km Das erste Stück auf dem Etsch-Radweg geht es auf den alten Treidelpfaden den Inn entlang. Die Martinswand baut sich imposant auf, und durch kleine Dörfer radeln Sie nach Stams mit dem barocken Zisterzienserkloster. Ziel ist die Stadt Imst, die gerne als "Meran von Nordtirol" bezeichnet wird. Übernachtung in Imst
3. Tag
Imst - Burgeis/Malst, ca. 50 km und 40 km Busfahrt Weiter geht es das Oberinntal hinauf nach Landeck, der alten Festungsstadt, die die Verkehrswege einst beherrschte. Hier steigen Sie in den Bus und lassen sich bis Nauders bequem mitnehmen. Damit aber der Charakter der Alpenüberquerung gewahrt bleibt, werden die letzten hundert Höhenmeter auf den Reschenpass hinauf per Rad bewältigt. Danach erfolgt eine schöne Abfahrt am Reschenstausee vorbei. Vom versunkenen Dorf schaut immer noch der Kirchturm aus dem Wasser. Übernachtung in Burgeis oder Mals
4. Tag
Burgeis/Malst - Meran, ca. 65 km Heute radeln Sie das Etschtal hinab. Glurns bezaubert durch die vollständig erhaltene Stadtmauer, und das Schloss des Bergsteigers Reinhold Messner grüßt von Weitem. In Meran haben Sie dann endgültig den Süden erreicht. Hier wachsen üppig eine Vielzahl mediterraner und subtropischer Pflanzen. Übernachtung in Meran
5. Tag
Aufenthalt in Meran Am heutigen Tag müssen Sie sich entscheiden: Einkaufsbummel in Meran? Ein Ausflug ins Passeiertal, eine Wanderung am berühmten Tappeinerweg? Oder doch zur Weinprobe hocken bleiben und sich in die Südtiroler Weinwelt einarbeiten? Übernachtung in Meran
6. Tag
Meran - Kaltern/Tramin/Auer, ca. 45/50 km Gemütlich radeln Sie durch Obst- und Weingärten im Bereich der Südtiroler Weinstraße. Viele Burgen, Schlösser und Ruinen säumen Ihren Weg. Gefällig breitet sich der Kalterer See vor Ihnen aus. Falls Ihnen der Name Tramin bekannt vorkommt: von hier kommt die Rebensorte Traminer mit würzigem Bukett, die ihren Weg bis Frankreich und England genommen hat. Übernachtung in Kaltern oder Tramin
7. Tag
Kaltern/Tramin/Auer - Bozen, ca. 35 km Der letzte Tag führt Sie flach durch das Etschtal oder, schöner und anstrengender, über die Montiggler Seen in die Landeshauptstadt Bozen. Hier ist sicherlich ein Muss der Besuch des Südtiroler Archäologiemuseums, wo der "Ötzi", die Mumie eines Mannes der Bronzezeit, zu sehen ist. Übernachtung in Bozen
8. Tag
Abreise Nach dem Frühstück ist Ihre Reise am Etsch-Radweg von Nord- nach Südtirol leider schon zu Ende. Gerne verlängern wir auch Ihren Aufenthalt.
Kurzinfo
Start / Ziel Innsbruck / Bozen
Dauer 8 Tage, 7 Nächte
Länge ca. 265 km
Tagesstrecken zwischen 35 und 65 Radkilometer
Streckenprofil Verkehrsarmer Verlauf, gößtenteils bergab in den Flusstälern von Inn und Etsch, einige kleinere Anstiege, 100 Rest-Höhenmeter auf den Reschenpass.
Rückfahrt nach Innsbruck in Eigenregie per Bahn, mehrmals täglich, 1 x umsteigen, Dauer 2,5 - 3,5 Stunden per Kleinbus inkl. Rad, samstags, Preis 40 € pro Person, zahlbar vor Ort, Reservierung erforderlich.